INITIATIVE INTERREG
INTERREG III ist eine Gemeinschaftsinitiative des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für die Zusammenarbeit zwischen den Regionen der Europäischen Union im Zeitraum 2000–2006.
Die Initiative gründet auf Aktionen, die die Grenzen und die Grenzgebiete zwischen den Mitgliedstaaten und der Europäischen Union und Drittländern betreffen.
Die Initiative gliedert sich in drei Bereiche:
- Bereich A: Grenzüberschreitende Kooperation für die Förderung einer integrierten regionalen Entwicklung zwischen den benachbarten Grenzregionen, einschließlich der äußeren Grenzen und einiger Seeregionen;
- Bereich B: transnationale Kooperation für die Förderung einer größeren Integration zwischen größeren europäischer Gebieten zur Verwirklichung einer vertretbaren, harmonischen und ausgeglichenen Entwicklung in der EU und eine verbesserte territoriale Integration auch der Kandidatenländer und anderer angrenzender Drittländer;
- Bereich C: interregionale Kooperation im gesamten Bereich der Union (und der angrenzenden Länder), um die regionale Entwicklung und den Zusammenhalt anzukurbeln.
Das PORTOLANDO-Projekt wurde innerhalb des Bereiches A der Initiative Interreg IIIA/Phare Cross Border Cooperation Programme Italia-Slovenia finanziert, die in Italien die Provinzen Udine, Gorizia (Görz) und Triest für die Region Friaul-Julisch Venetien und die Provinz Venedig für die Region Venetien einbezieht. Dies geschieht mit einer territorialen Ausnahmegenehmigung, die mit einigen Maßnahmen des Programms auch die Provinzen von Pordenone in Friaul-Julisch Venetien und von Rovigo in Venetien, insbesondere für die im Park des Po Delta geförderten Eingriffe, einbezieht und wahlfähig macht. Für den slowenischen Teil sind stattdessen die zugelassenen Bereiche die beiden statistischen Regionen Obalno-Kraška und Goriškaund die Gemeinde von Kranjska Gora.
Die wichtigste Aufgabe der Initiative ist, die vertretbare Entwicklung der grenzüberschreitenden Region und die Integration des Gebiets zu fördern, mit dem Ziel die Isolationsbedingungen, die diese Grenzgebiete charakterisieren, mittels der Aufwertung der Kooperationsnetze, der Verstärkung der Kooperation und der Verbesserung der gegenseitigen Kenntnis zu überwinden.
Die vorgesehenen Initiativen gliedern sich in 3 Hauptachsen:
Achse 1 - Vertretbare Entwicklung des grenzüberschreitenden Gebiets;
Achse 2 – Wirtschaftliche Zusammenarbeit;
Achse 3 – Human Ressources, Kooperation und Harmonisierung der Systeme.
Das Projekt Portolando ist in der Achsen 2, Einheit 2.2 angesiedelt „Grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Tourismussektor“.
Die Maßnahme hat das somit Ziel die touristische Aktivität der gesamten betreffenden Region aufzuwerten, zu potenzieren und neu zu qualifizieren. Darum drehen sich die vorgesehenen Eingriffe um die Unterscheidung der touristischen Ressourcen, die grenzüberschreitende Förderung der Produkte, die umweltverträgliche Nutzung des Gebiets und die Wiederbelebung der Infrastrukturen mit touristischer Bedeutung. Die Aktivitäten streben danach, die lokalen touristischen Systeme unter dem Gesichtspunkt der Umweltvertretbarkeit, der Unterscheidung und Innovation der touristischen Produkte zu potenzieren und neu zu qualifizieren.
Das Projekt Portolando gründet sich in seiner Gesamtheit der kulturellen Kooperation zwischen Venetien und Slowenien und strebt danach, in den See- und Küstenkulturen der Oberen Adria die Zeichen des Vorkommens von gemeinsamen Traditionen und Bindungen ausfindig zu machen und aufzuwerten, um die Wiederentdeckung des gemeinsamen spirituellen Guts des grenzüberschreitenden Gebiets zu fördern und somit die aus den verschiedenen Sprachen, Gesetzessystemen und sozialen Strukturen hervorgehenden Problematiken zu überwinden |